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Artikel aus Mai 2010
Fussball, Boxen und Lena, alles TOP
30.05.2010 | Kommentar abgeben (0)
Gestern war wieder einer der Abende, an dem ein kleines Stück Geschichte geschrieben wurde. Drei Gruppen und Personen bereiteten sich lange vor um gestern zu siegen!
Die deutsche Fußballelf, geschlagen mit Verletztungsausfällen kurz vor der Fußballweltmeisterschaft, trat in einem freundschaftlichen Vorbereitungsspiel gegen die Ungarn an. Von Anfang an, stand fest, wer später den Sieg davontragen sollte. Nach einem verwandelten Foulelfmeter bereits in der 4. Spielminute ging es nach zahlreichen nicht genutzten Chancen in die Pause. Während die Ungarn in der zweiten Hälfte kaum ins Spiel kamen und den Deutschen übermäßig Raum ließen, nutzten diese dann noch zwei der vielfachen Chancen und erhöhten auf das 3:0 Endergebnis. Die Weichen für die WM sind gestellt, mag man nach diesem Ergebnis meinen. Allerdings fehlte für meinen Geschmack noch die Verbissenheit, 100%ige auch als solche zu versenken. Gestern war es noch zu verspielt, was während der WM im Ernstfall nach hinten losgehen kann. Hoffen wir, dass die Jogi-Elf den gewissen Ernst während der Südafrika-WM deutlicher zeigen.
Quelle: www.dfb.de
Der zweite Erfolg, auf den lange hingearbeitet wurde, kam von Vitali Klitschko. Er trat gegen den Herausforderer Albert Sosnowski aus Polen an. Dieser behauptete, die ungünstigen Momente des Dr. Eisenfaust ausnutzen zu können, um dann schneller als er seine Kraft spielen zu lassen und kräftige Treffer zu landen. Dies klappte jedoch eher selten, sodass er letztendlich mehr kassierte und nach leichten Cut-Verletzungen auch immer müder wurde. Bereits nach der achten Runde stand fest, dass Klitschko weit vorne lag. Nun war noch die Frage offen, ob Klitschko die bisherige Quote von 97% K.O. halten bzw. erhöhen kann. In Runde 10 kam dann die Antwort und sein vorzeitiger Sieg. Sosnowski wankte einmal, berappelte sich wieder, die Eisenfaust traf jedoch abermals voll ins Schwarze und der Pole sank in der Ecke auf den Boden. Dadurch, dass er noch nicht einmal angezählt wurde, konnte Klitschko direkt feiern. Als Sosnowski wieder auf den Beinen stand ging er zum Sieger und zeigte eine außerordentliche Fairniss und wechselte zur Gratulation mit Klitschko ein paar freundliche Worte.
Quelle: www.kurier.at
Das eigentliche Highlight des Abends war jedoch der Eurovision Songcontest in Oslo. Dieses Jahr wurde "unser Star für Oslo" in Kooperation von der ARD mit Pro7 gestellt: Lena Meyer-Landrut. Bereits im Februar wurde sie in einer Castingshow dafür ausgewählt. Schnell und zügig wurde das Lied "Satellite", mit dem sie gestern antrat, in Deutschland und einigen Nachbarländern bekannt. Prognosen und Wettbüros schworen bereits im Vorfeld auf einen sehr guten Platz, teils sogar auf den Sieg. Weitere Pluspunkte sammelte sie beim Publikum und auch unter der Konkurrenz, indem sie zusammen mit ihrem Produzenten Stefan Raab durch Oslo und zuletzt die Backstagebereiche zog und gute Laune machte. Ihre Angespanntheit und Nervosität überspielte sie bei der Generalprobe und zuletzt beim Auftritt schon fast gekonnt, sodass der Auftritt vor zigmillionen Zuschauern durchaus überzeugte. In der anschließenden Wertung bescherte ihr das so aus 39 Ländern insgesamt neun mal zwölf Punkte, mehrfach zehn Punkte und nur selten gar keinen Punkt. So stand am Ende fest, dass sie mit 76 Punkten Vorsprung auf die Konkurrenz mehr als deutlich diesen Songcontest für sich gewann. Natürlich gewann sie ihn nicht nur für sich, sondern auch für Deutschland, ihrer Heimatstadt Hannover und natürlich auch für Stefan Raab. Dieser hatte nun nach Guildo Horn, einem eigenen Auftritt und Max Mutzke nun auch Lena ins Rennen geschickt und endlich den verdienten Sieg mitabgestaubt. "Er ist ein Macher". Beinahe jeder Künstler und jedes größere Projekt, dass von ihm begonnen wird, führt zum Erfolg. So nun auch gestern Lena. Herzlichen Glückwunsch, wer hätte das gestern am frühen Abend noch gedacht?! Gewonnen hat auch die ARD ein wenig, denn mit einem fast historischen Quotenanteil von über 49% übertrugen sie gestern den ersten Sieg nach 28 Jahren von Nicole.
Quelle: www.hauptstadtstudio.com
Das große Sommermärchen kann jetzt nur noch die deutsche Nationalmannschaft im Fußball übertreffen, wenn sie das Finale erreichen oder sogar Weltmeister werden. Ansonsten wird wohl die 18-jährige Lena das Highlight des Jahres sein. Man wird sehen...
Eine sportliche Tragödie...
26.05.2010 | Kommentar abgeben (0)
Tja, leider haben zu wenig Mitmenschen die Daumen gedrückt oder die deutschen Teams beim Eishockey und Fußball waren einfach nicht gut genug. Ich persönlich habe die Spiele nicht live sehen können, hatte mir zwar vorgenommen sie am nächsten Tag als Wiederholung anzuschauen, hatte den Plan aber wieder verworfen, als ich die Tickermeldungen hörte und selbst lesen konnte. Aber es war wohl besser, den Abend auf einer wunderbaren Hochzeit eines Freundes zu verbringen und dort richtig Spaß zu haben, als den traurigen Ausgang der (eigentlich) sportlichen Höhepunkte der ersten Jahreshälfte zu sehen. Fazit: Die Eishockey-Männer haben nach einer tapferen 1:0 Führung gegen Russland noch 2:1 bitter verloren, die Fußball-Bayern waren weitestgehend überlegen, verloren aber durch Militio von Inter Mailand direkt und anscheinend unspektakulär mit 2:0.
Nun kommt erstmal die FIFA Fußball WM. Dazu drücke ich der DFB-Elf alle drei Daumen, ziehe mein Deutschland-Trikot an und spiele zwischen den Halbzeiten und FIFA auf der PS2. Mal sehen, vielleicht kauf ich mir was bei Media Markt und tippe darauf, dass Deutschland Weltmeister wird. Schließlich gibt's ja dann das Geld zurück...
Eishockey: Ein deutscher Abend
20.05.2010 | Kommentar abgeben (0)
Nachdem es die deutsche Eishockeymannschaft so gerade eben noch in das Viertelfinale der derzeit laufenden Eishockey-WM in Deutschland geschafft hat, stand nun heute Abend der nächste Coup an: Die Deutschen siegten knapp aber furios mit 1:0 gegen die Schweiz und zogen damit erstmals seit 57 Jahren in das Finale einer Eishockey-WM ein.
Quelle: www.sport1.de
Das Spiel begann bereits im ersten Drittel schon stark von beiden Mannschaften. Die deutsche Nationalmannschaft versuchte an vergangene Erfolge in der Vorrunde anzuknüpfen, baute stetig Druck auf und kam somit auch zu zwei-drei sehr guten Chancen. Auf der anderen Seite griffen die Schweizer natürlich auch stark an, hatten aber im Abschluss nicht ansatzweise so gute Möglichkeiten wie die Deutschen. Das zweite Drittel begann gleichfalls stark, sogar noch etwas dominanter aus Sicht der Deutschen. Daraus folgten dann Chancen, die Gogulla in der 11. Spielminute dann auch zu einem Torschuss und Tor nach einer prima Vorlage nutzen konnte. Dieses Tor befreite die Mannschaft dermaßen, dass die Schweizer geschockt weiter in die Defensive gingen und beinahe noch ein weiteres Tor kassierten. Erst im letzten Drittel erholten sich die Nachbarn und begannen das Spiel umzudrehen. Während Deutschland fast nur noch auf Konter spielte vergaben die Schweizer zum Glück gleich mehrere Chancen. Knapp und nach ein wenig Zittern in den letzten Minuten brachten die Deutschen in der Mannheimer Arena den Sieg "nach Haus" und feierten nach einer kleinen Rangelei ausführlich den nicht erwarteten aber heiß ersehnten Sieg.
Am kommenden Samstag spielen sie um 18:00 Uhr gegen die Russen, die sie in der Vorrunde schon in der Zwischenrunde nur knapp mit 2:3 verloren hatten.
Unglücklicherweise findet das Spiel nicht zeitgleich aber überschneidend mit dem Champions League Finale der Bayern gegen Inter Mailand statt. Dennoch aber ein Grund mehr, die Ohren und Augen offen zu halten und sämtlichen deutschen Vertretern die Daumen zu drücken.
Daumen drücken werden auch die Damen von Turbine Potsdam. Diese haben nämlich auch heute Abend ihr Champions League Finale gegen Olympique Lyon bestritten: Während die Potsdamerinnen die meiste Zeit des Spiels Chancen hatten und die Situation meist beherrschten, vergaben die Lyonaisinnen ihre Chancen und den Chancenaufbau leichtfertig. Trotz eindeutiger Spielbestimmung und mehreren 100%igen trafen letztendlich beide Teams nicht, sodass es in die Verlängerung ging. Aber selbst da setzte sich die Spielweise der Teams fort. Es kam wie es kommen musste, es ging ins Elfmeterschießen. Die Potsdamerinnen fingen an und schossen der gegnerischen Torfrau schon fast in die Arme. Die Französinnen traten an und trafen. Die deutschen unter Druck legten nach und die Lyonäsinnen gingen erneut in Führung. Danach kam es wie es kommen musste, der dritte Schuss von Potsdam wurde erneut gehalten und die Aussicht auf den verdienten Sieg schienen nach dem darauffolgenden Treffer zu schwinden. Die Deutschen rissen sich jedoch zusammen und so wurde das Ganze dann wieder offen, als es nach den nächsten beiden Schüssen auf einmal wieder 3:3 stand! Der ungleiche Krimi setzte sich fort, ein Tor nach dem anderen fiel, die Teams kamen nicht aus dem Zittern. Die Nerven behielten jedoch die "Potsdamen" während die 9. Französin ihren Schuss an die Latte semmelte und die Gerechtigkeit somit siegte. Das "Womens Champions League Final" ging also mit 7:6 n.E. verdient an die deutsche Mannschaft!
Jetzt müssen die Bayern noch nachlegen, aber bitte vor der Verlängerung...
Das Triple ist nah...
17.05.2010 | Kommentar abgeben (0)
Nach einem insgesamt spannenden Bundesliga-Saisonfinale ging der FC Bayern München als Deutscher Meister vom Platz und trat am vergangenen Samstag auf Berliner Rasen an, um sich den DFB-Pokal ebenfalls unter den Nagel zu reißen.
Das DFB-Pokalfinale gestalteten nur die Bayern. Der Werder Bremen hatte nur wenige gute Momente und nur eine, mit gutem Willen zwei, gute Chancen. Die Münchner dominierten von Anfang an das Spiel und ließen dummerweise eine Chance nach der anderen liegen. Das 1:0 zur Halbzeit durch Handelfmeter war mehr als verdient. In der zweiten Halbzeit ging es genauso weiter, die Bremer brachten nichts ordentliches in den Münchner Strafraum und so war es auch kein Wunder, dass sie erst das 2:0 und dann auch noch das 3:0 kassierten. In der Schlussphase, während die Bremer inzwischen nur noch zu zehnt schon "hingeschmissen" haben, setzte Bastian Schweinsteiger kaltblütig den letzten Akzent zum 4:0.
Der Zusammenhalt und die Willensstärke zeichneten den FC Bayern in dieser Saison aus und war auch die Grundlage für das Weiterkommen im nationalen und internationalen Fortkommen. Am deutlichsten zeigte sich das wohl gegen die Engländer aus Manchester, als die Bayern im ChampionsLeague-Rückspiel nach dem 2:1-Hinspiel schon schnell auf fremdem Rasen 3:0 zurücklagen, aber sich mit dem 2:3 das Fortkommen sicherten. Nun ist am Samstag das absolut wichtigste europäische Vereinsturnier zu bestreiten: Die Bayern treffen in der Champions League auf Inter Mailand. Wer sich den Pokal sichert, das wird dann am späten Abend feststehen, wenn der bessere gewinnt. Wenn Ribéry doch noch dran darf (wurde für 3 Spiele aufgrund einer "übertriebenen" Härte mit Rot vom Platz gestellt und gesperrt) und auch so spielt wie am vergangenen Samstag, dann könnte das Triple ein Stückchen näher rücken.
Ich selbst werde das Spiel leider nicht live erleben dürfen, bin anders verhindert, aber wenn ich das Ergebnis irgendwie mitbekomme, dann, ja dann... dann...
Drückt alle die Daumen mit, dass es ein schönes Spiel wird und die Bayern ein Stückchen Geschichte mitschreiben.
Empfehlung: Lecker Essen bei Pinkus
13.05.2010 | Kommentar abgeben (0)
Was macht man, wenn man einen längeren Abend vor sich hat, bei dem vermutlich einiges an alkoholischen Getränken konsumiert wird? Man schafft sich natürlich eine Grundlage! Und wo kann man das im westfälischen Münster sehr gut und sehr lecker?? Das sag ich euch: bei Pinkus Müller, der letzten Altbierbrauerei in Münster. Die heute noch aktiv und privat betriebene Brauerei hat nicht nur ein nettes Sortiment an Bieren, es hat auch noch eine Gaststätte angeschlossen, in der man fein, gut bürgerlich essen kann. Vor kurzem konnte ich mich selbst davon überzeugen und war von dem Schweinerückensteak mit Zwiebeln und auch superleckeren Bratkartoffeln überrascht und hellauf begeistert.
Hier ein Foto:
Wer selbst ein bisschen mehr erfahren möchte oder überlegt dort das Bier zu genießen, wird auf der Website und auf Wikipedia fündig. Aber um ehrlich zu sein, da gibt es eigentlich nichts zu überlegen, bei einem Besuch in Münster sollte ein Abstecher zu Pinkus drin sein...
Wer denkt sich Vulkannamen aus?
04.05.2010 | Kommentar abgeben (0)
Derzeit ist der Vulkan Eyjafjallajökull in Island in allen Medien. Er ist seit dem 20.März aktiv und stößt in in recht großen Mengen Asche und Gestein aus. Die Asche wird vom Wasserdampf des Vulkangletschers hoch hinaus bis nach Mittel- und teils Südeuropa getragen, sodass sogar der Flugverkehr für eine Woche aus Sicherheitsgründen eingestellt werden musste. In Nordeuropa wurde dieser Tage erneut ein eingeschränktes Flugverbot verhängt.
Nun, manche Leute machen sich nun Gedanken, woher wohl der Name des Vulkans kommt... Hier kommt eine Lösung:
(Lustig ist es schon, tatsächlich ist es aber der isländische Originalname von 'Inselbergegletscher', herbeigeführt von den 35km südlich liegenden Westmännerinseln und der am Fuße des Vulkans liegenden 'Inselberge'.)
Die Wahrheit hinter Meisterwerken
01.05.2010 | Kommentar abgeben (1)
Manchmal ist der Sinn eines Gemäldes nicht immer erkennbar. Neueste 3D-Techniken ermöglichen es aber nun einen Blick hinter das Motiv zu werfen. Diese Blicke enthüllen manch erstaunliche Wahrheit, wie in dem folgenden Video zu sehen ist. Viel Spaß!